Programm Sonntag, 27. Mai

07.30 Öffnung des Kongressschalters (bis 14.00 Uhr)

08.15-08.45 Meditation im Freien auf dem Vorplatz des Casinos
Silvia Reichert de Palacio:
Die Verbindung von Mensch zur Natur herstellen - Meditative Körperübungen

9.00–10.30

Hauptsaal
Lucius Werthmüller: Orte der Kraft – Eine Einführung

In seinem einleitenden Vortrag gibt Lucius Werthmüller einen Überblick und grundlegende Informationen zum Wesen von Orten der Kraft. Anhand von Beispielen bekannter Kraftorte zeigt er, dass es sich bei diesem Phänomen um ein multifaktorielles Geschehen handelt, das sich einer systematischen Kategorisierung entzieht.

Wolf-Dieter Storl: Der Geist von Basel
Mysteriöse Fakten und Hintergründe über Basel kommen in dieser Veranstaltung zum Vorschein: ihre sakrale Geografie seit dem Megalithikum; der Rhein als sakraler Fluss, der die dreigestaltige prä-indoeuropäische Göttin als Schlange oder Drache verkörpert; Basel als Zentrum des Kults des keltischen Sonnengottes Belenos; als Stadt der Basilisken und Sphingen; als Alchemistenstadt.

Geoffrey Brooks: «Power Spots» – Das Geheimnis der Kraftpunkte
Zu den geografischen Merkwürdigkeiten unseres Planeten, über die im Erdkundeunterricht kein Wort verloren wird, zählen «Power Spots» – Raumpunkte mit rätselhaften energetischen Eigenschaften. Der englische Psychotherapeut und Radiästhet erklärt, was sie auszeichnet, wie sie zu finden sind – und wie wir sie für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nutzen können.

Nebensaal
Die Kräfte der Erde -
Eine Präsentationsveranstaltung des Vereins «Hagia Chora» – Verein zur Förderung der Geomantie

Mitwirkende: Wolf-Dieter Blank, Roland Buch, Sven Dauberschmidt, Sandra Götz, Eike Hensch, Thilo Kochanowski, Carsten Müller, Marko Pogacnik, Hiltrud Pornschlegel, Silvia Reichert de Palacio, Herwig Wolf
Altes Wissen über die Kräfte der Erde für eine moderne Zeit nutzbar zu machen, zählt zu den Zielen von «Hagia Chora», eines Vereins zur Förderung der Geomantie. In dieser Veranstaltungen stellen die Präsidentin sowie zahlreiche Dozenten und Schüler von «Hagia Chora» (siehe S. xx – xx) ihre Arbeitsschwerpunkte, Anliegen und Projekte vor; sie reichen von außersinnlichen Erfahrungen und spirituellen Deutungen unsichtbarer Erdkräfte über Besuche von Kraftorten, heiligen Plätzen und Landschaften bis hin zum Erleben der Macht von Symbolen, Ritualen und Bewegungen, von Farben, Formen und Klängen. «Und das Beste ist: Geomantie ist erlernbar.»

11.00-12.30

Hauptsaal
Paul Devereux: Heilige Orte: ihre Ursprünge und Merkmale

Anhand reichhaltigen Bildmaterials erläutert Ihnen der englische Grenzwissenschaftler, wie Menschen einst dazu kamen, bestimmte Orte als «heilig» zu betrachten. Anschliessend geht er der Frage nach, welche besonderen Eigenschaften solche Orte auszeichnen. Verblüffenderweise zählen dazu auch akustische Signale: rätselhafte Klangmuster, die dort entstehen. Aufzeichnungen solcher «Erdtöne» – aufgenommen an Plätzen, an denen nordamerikanische Indianer auf Visionssuche gehen, aber auch bei berühmten Monumenten wie dem irischen Newgrange und dem englischen Stonehenge - wird Ihnen Paul Devereux vorführen. «Archäoakustik» nennt er diesen neuen Forschungszweig.

Nebensaal
Wolf-Dieter Storl: Im Einklang mit der Natur leben

«Der Ort, an dem man lebt, bildet ein morphogenetisches Feld mit Vektoren, die über Raum und Zeit hinausreichen. Jäger und Sammler, die vor 10‘000 Jahren hier am Lagerfeuer sassen, und die ersten Bauern, die hier die Erde aufritzten, um ihre Samen zu säen, sind noch immer Teil dieses Feldes – ebenso wie die Tiere und Pflanzen, die hier leben und einst lebten», so glaubt der deutsche Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Um «im Einklang zu leben», sollten wir uns auf dieses Feld «einstimmen». Wie? – Darum geht es in diesem Seminar.

Im Freien
Eike Georg Hensch: Kleine Geomantie-Exkursion in der historischen Altstadt von Rheinfelden

14.00-15.30

Hauptsaal
Ibrahim Karim: Sakrale Architektur – Wie schaffen wir einen Kraftort?

Für seine Überzeugung, Bauen habe auch «sakrale» Aspekte, wird der ägyptische Architekt in Kollegenkreisen eher belächelt. Hingegen geben ihm die Erfahrungen von Bauherren recht, die ihm die Gestaltung ihres Zuhauses anvertraut haben. In diesem Vortrag erläutert Ibrahim Karim, wie und warum Architektur «sakrale Energien» einbeziehen muss. Bestätigt sieht er sich durch «eine neue Theorie über die Cheops-Pyramide», die er hier erstmals öffentlich vorstellen wird.

Wie gestalten wir eine «Mitte» als Ort der Kraft?
(Fortsetzung ab 16 Uhr im Freien.)
Moderation: Silvia Reichert de Palacio.
Mitwirkende: Roland Buch, Sven Dauberschmidt, Carsten Müller, Hiltrud Pornschlegel, Herwig Wolf

Wie wir den Raum, in dem wir leben, in einen «Kraftort» verwandeln können, führt das «Hagia Chora»-Team in dieser zweiteiligen Veranstaltung vor. Einführend stehen grundsätzliche theoretische und methodische Fragen im Vordergrund. Nach der Pause, in einem anderthalbstündigen Workshop ab 16 Uhr, soll dann im Freien eine «Mitte» gestaltet werden. «Bei einem Clearing treten wir in Kontakt mit dem Raum; dessen energetische, seelische und geistige Felder reinigen wir durch verschiedene Rituale. So hat der Raum die Chance, in seine ursprüngliche, eigene Schwingung zurückzufinden und beginnt, in Harmonie zu strahlen, vergleichbar der Strahlkraft eines neu beginnenden Tages. Alte Lasten können sich lösen.» Darauf folgt «der zentrale geomantische Akt: die Setzung einer Mitte. Die Mitte ist der Ursprung, aus dem alles entsteht, die Quelle. Die Mitte in einem Raum zu gestalten ist ein symbolischer Akt: Dabei beziehen wir uns auf unsere eigene Mitte und halten Zwiesprache mit einem Ort, so dass bei der Gestaltung auch das Wesen dieses Ortes zum Ausdruck kommt.»

Nebensaal
Marko Pogacnik: Wahrnehmung des Unsichtbaren

Unsere «normalen» Sinne erschliessen uns nur einen Bruchteil der Wirklichkeit. Welche alternativen Möglichkeiten hat unsere Körperintelligenz vorgesehen, damit wir uns im multidimensionalen Raum zurechtfinden können? Können wir Intuition und Ratio zur Kooperation anregen? In der ersten Dreiviertelstunde dieser Veranstaltung legt Marko Pogacnik die theoretischen Grundlagen; zu einem anschliessenden Praxisteil in aussersinnlicher Wahrnehmung führt er die Teilnehmer ins Freie.

Im Freien
Dominik Rollé: Feng Shui-Rundgang in Rheinfelden

«Jede Kultur hat die Architektur ihrer jeweiligen Lebensform angepasst. Dabei gingen die alten Baumeister oft mit einer intuitiven Sensibilität vor, die dem asiatischen Feng Shui in nichts nachsteht. Wie sieht es aber mit unserer modernen Architektur aus? Auf einem Rundgang durch Rheinfelden wird bei ausgewählten Objekten mit die Frage aufgeworfen: Wie beeinflusst die Bauform das Leben der Bewohner? Die Feng Shui-Konzepte helfen zu erkennen, wo die Architektur den Menschen unterstützt und welche Strukturen eine harmonische Entwicklung hemmen.»

16.00-17.30

Hauptsaal
Dominik Rollé: Mut zur Farbe! Gezielte Farbgestaltung nach Feng Shui

«Wem der Alltag grau und eintönig erscheint, der sollte in den eigenen vier Wänden an Farbe denken! Nach welchen Kriterien wählt man aber die richtige Farbstimmung aus? Worauf muss man achten, damit einem das Zuhause nicht plötzlich doch «zu bunt» wird? Als «roter Faden» weist Feng Shui einen überzeugenden Weg, wie man mit bewusster Farbgestaltung die Bedürfnisse der Bewohner unterstützen kann. Da gibt es den passenden Farbton, damit die Familie endlich mehr Zeit füreinander findet; damit die Kinder leichter Aufgaben machen; oder damit im Schlafzimmer die Sinnlichkeit wieder neu erwacht. Wer «Farbe bekennt», entdeckt die Freude an der Vielfalt des Lebens und verabschiedet sich gerne von der isolierenden Wirkung des allgegenwärtigen Weiss.»

Marco Bischof: Lebensräume ganzheitlich gestalten – mit Geomantie
Wer den Ort, an dem er lebt, ganzheitlich gestalten will – in einer Weise, die den Bedürfnissen von Körper, Geist und Seele gleichermassen entspricht -, der muss die feinstofflichen und spirituellen Dimensionen des Lebens mit einbeziehen. Warum es darauf ankommt und wie dabei vorzugehen ist, verdeutlicht in diesem Vortrag einer der bekanntesten Autoren und Fachleute für Grenzgebiete von Natur- und Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum.

Nebensaal
Paul Devereux: Von «Ley-Linien» zu spirituellen Pfaden

«Ley-Linien» bezeichnen geradlinige Aufreihungen von Landmarken, wie z.B. Megalithen, prähistorische Kultstätten und Kirchen. Sie leiten sich von angeblichen oder tatsächlichen Aufreihungen englischer Ortschaften mit der Endung «-leigh», «-ley» (altenglisch für Lichtung, Rodung) ab. Ihre Besonderheiten erforscht der englische Grenzwissenschaftler Paul Devereux seit über drei Jahrzehnten. In seinen Augen beruht das Phänomen auf mysteriösen Kraftlinien, die eine tiefe spirituelle Bedeutung haben. Diese wird er uns in einer reich bebilderten Präsentation näherbringen.

Im Freien
Wie gestalten wir eine «Mitte» als Ort der Kraft?

(Fortsetzung der gleichnamigen Veranstaltung im Hauptsaal von 14.00 – 15.30, Beschreibung s.o.)

18.00-19.30

Hauptsaal
Wolf-Dieter Storl: Naturrituale – Mit schamanischen Ritualen zu den eigenen Wurzeln finden

In seinem Vortrag geht Wolf-Dieter Storl auf schamanische Techniken und Rituale ein, deren Wurzeln in die Steinzeit zurückreichen, die aber auch für den modernen Menschen Zugang zur geistigen Dimension schaffen können. Mit Hilfe von Trommeln, Tanzen, Trance induzierenden Entheogenen, Askese usw. öffnet der Schamane den Zugang zu den Geistwesen und bewegt sie dazu, sich dem Menschen gegenüber freundlich und wohlwollend zu verhalten. Das Naturritual bedarf keiner Kirche, keines Priesteramts und keiner Organisation.

Marko Pogacnik: Liebeserklärung an die Erde
«Es ist höchste Zeit, dass wir Wege finden, mit der Erdseele ins Gespräch zu kommen», erklärt der namhafte Geomant aus Slowenien. «Es ist unmöglich, eine weltweit ausgedehnte Zivilisation zu bauen und dabei die Erde als eine intelligente Wesenheit zu ignorieren.» Pogacnik stellt verschiedene Möglichkeiten vor, mit Elementarwesen, dem Bewusstsein der Erde zu kommunizieren. Die Veranstaltung trägt den Titel seines neuesten Buchs «Liebeserklärung an die Erde», das dem Dialog mit der Erdseele gewidmet ist.

Nebensaal
Ibrahim Karim: Unser Haus als Kraftort

In den elektromagnetischen Wellen, die unser Zeitalter als Informationsträger nutzt, sieht Karim «eine gefährliche Zeitbombe, die das Leben auf unserem Planet zu vernichten droht». Damit die moderne Technologie menschlicher wird, muss sie «mit den Qualitäten sakraler Energie bereichert werden», so fordert er. «Erst wenn die ganze Erde in einen riesigen Kraftort verwandelt wird, können wir eine Zukunft haben und in ein Goldenes Zeitalter eintreten.» Dabei könnte Karims «Biogeometrie» den Weg weisen.

Im Freien
Geoffrey Brooks: Praktischer Pendelkurs

In seinem praktischen Workshop zeigt der englische Psychotherapeut und Radiästhet wie wir die Technik des Pendelns und des Rutengehens verfeinern und wie wir die Kunst des Mutens ohne Hilfsmittel entwickeln können.